Berliner Mauer
Kein anderes Bauwerk wirkte sich so brutal und radikal auf das Leben der Berliner aus wie die Berliner Mauer. Am 13.August 1961 kam es zur vollständigen Abriegelung der Sektorengrenze und der Errichtung einer 155 km langen Grenzanlage (Todesstreifen) rund um West-Berlin, die in den nachfolgenden Jahren ausgebaut und immer "todsicherer" werden sollte. Sie bestand neben den 3,60 m hohen Betonsegmenten, welche die Mauer bildeten, aus Kolonnenweg, Panzersperren, Signalzäunen, Wachtürmen, Hundeauslaufzonen, Lichttrasse und einer weiteren Hinterlandmauer. Bis zum Fall der Mauer am 9.November 1989 kamen mindestens 136 Menschen an der Berliner Mauer ums Leben.
Besucherinfos - Wo war die Mauer?:
Den Verlauf der ehemaligen Berliner Mauer kann mittels einer in den Boden eingelassenen doppelten Pflasterlinie nachvollzogen werden. Hier verläuft auch der Mauer-Radweg.
Zu besichtigen sind noch drei zusammenhängende Teile der Berliner Mauer:
- Eine 200 m lange und löchrige Restmauer entlang der Niederkirchner Straße zwischen Potsdamer Platz und Checkpoint Charlie. Stadtplan
- Die East-Side-Gallery an der Spree ist mit 1,3 km ist das längste Mauerstück. Stadtplan
- An der Gedenkstätte Berliner Mauer entlang der Bernauer Straße lassen sich am besten die Auswirkungen des Mauerbaus nachvollziehen. Besucherzentrum, Denkmal Berliner Mauer mit
originalen Grenzstreifen, Dokumentationszentrum mit Aussichtsplattform, Versöhnungs-kapelle sowie viele Originalschauplätze von geglückten oder mißglückten
Mauerfluchten.
Kontakt: Bernauer Straße 111, 13355 Berlin, Tel: 030-4679866-66
Öffnungszeiten: Di-So 9.30-19 Uhr (im Winter -18 Uhr), die Ausstellung in den Außenanlagen und die Gedenkstätte sind immer zugänglich. Eintritt frei.
Sonstiges: Es werden Führungen angeboten sowie Filme im Besucherzentrum (kostenfrei) gezeigt.
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