Gendarmenmarkt
c) btm_Koch
Der Name eines der schönsten Plätze Berlins geht auf die „Gens ’Armes“ zurück, die hier unter dem Soldatenkönig ihre Stallungen hatten. Ab 1871 ließ Friedrich II. den Gendarmenmarkt zu einem Schmuckplatz mit Königlichem Theater und zwei identischen 70 m hohen Kuppelbauten als Vorbau an die bereits bestehenden Kirchen anbauen. Der Französische Dom geht auf die aus Frankreich geflüchteten Hugenotten zurück, die 1705 im protestantischen Berlin ihre französische Kirche einweihten. Der Deutsche Dom gegenüber hat seinen Ursprung in der „Neuen Kirche“ der deutschsprachigen Einwanderer. Das prächtige Schauspielhaus im Zentrum wurde 1821 von Schinkel errichtet, nachdem das königliche Theater durch einen Brand zerstört worden war.
Besucherinfos:
- Heute gibt es in der Französischen Kirche immer noch Gottesdienste auf französisch und darunter ein Restaurant (Refugium), während der Kuppelbau als Hugenottenmuseum dient sowie
ganz oben eine herrliche Aussicht bietet.
Kontakt: Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin,
Tel: 030-206499-22/23 Homepage
Französische Kirche: Di-So 12-17 Uhr.
Hugenottenmuseum: Di-So 12-17 Uhr, Eintritt: 2 Euro.
Aussichtsplattform (284 Stufen) tgl. 10-19 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro. - Der Deutsche Dom ist heute ganz der deutschen Parlamentsgeschichte mit dem Titel: „Wege, Irrwege, Umwege“ gewidmet.
Kontakt: Gendarmenmarkt 1-2, 10117 Berlin, Tel: 030-22730431, Homepage
Öffnungszeiten: Di-So 10-19 Uhr, Eintritt frei. - Im Schauspielhaus/Konzerthaus finden in prächtiger Kulisse klassische Konzerte statt.
Kontakt: Gendarmenmarkt, 10117 Berlin, Tickets: 030-20309-2101, Führungen: 030-20309-2343. Homepage
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