Jüdisches Museum
Eines der am meisten besuchten Berliner Museen ist das 2001 eröffnete Jüdische Museum. Es besteht aus einem erhaltenen Barockbau, dem einstigen Kammergericht von 1734, und dem einzigartigen,
bizarr anmutenden Neubau von Daniel Libeskind. Bereits vor der eigentlichen Eröffnung zog das noch leere Gebäude aufgrund seiner ausdrucksstarken und symbolträchtigen Architektur viele Besucher in
seinen Bann: So stellt die Zickzack-Form einen zerbrochenen Davidstern dar, die leeren Betonschächte im Inneren, die „Voids“, verkörpern Leere nach der brutalen Vernichtung der Juden. Aber nicht
ausschließlich der Holocaust, sondern die 2000-jährige deutsch-jüdische Geschichte und Kultur insgesamt kann mit vielen Exponaten und Interaktionen erlebt und nachvollzogen werden.
Besucherinfos:
Man betritt das Museum durch den Barockbau, in welchem neben Servicebereichen und Buchladen aktuelle Ausstellungen laufen. Im überdachten Innenhof befindet sich ein Restaurant, dahinter ein ruhiger
Garten zum Entspannen. Den außergewöhnlichen Neubau mit der eigentlichen Hauptausstellung erreicht man durch einen unterirdischen Tunnel.
Kontakt: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Tel: 030-25993300
Öffnungszeiten: tgl. 10-20 Uhr (außer an jüd. Feiertagen).
Eintrittspreis: 5,- Euro.
Führungen: Anmeldungen unter Tel: 030-25993305
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