Karl-Marx-Allee
Die 1945 zerstörte Frankfurter Allee im östlichen Stadtzentrum sollte unter DDR-Regie als "Nationales Aufbauwerk" unter dem Titel Stalinallee neu entstehen. In einer Länge von 2 km wurden 1953 "Paläste für Arbeiter" mit reichhaltiger Verzierung nach sowjetischem Vorbild errichtet. Auch die Dimension der Allee, die nach dem Tod von Stalin nach Karl-Marx-Allee umbenannt wurde, erinnern an Moskau. Hier gab es alljährlich zum 1. Mai und zum DDR-Geburtstag die großen Aufmärsche mit Fahnenträgern und Panzern.
Einzelgebäude / Auswahl:
Heute gehört die Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee zu den herausragenden Baudenkmälern Berlins. Das ehemalige Café Moskau dient heute
u.a. als Eventlocation, das Großkino International gegenüber ist auch heute sehr beliebt. Das ehemalige Café Warschau dient heute als
Computerspiele-Museum. Im Café Sibylle kann eine Ausstellung zur Baugeschichte der Stalinallee besichtigt werden - besondere Objekte sind Bart und Ohr vom einstigen Stalindenkmal.
Kontakt Café Sibylle: Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin, Tel: 030-29352203,
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-22 Uhr, So 12-20 Uhr
Eintritt Ausstellung: frei.
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