Kurfürstendamm

Die traditionsreiche Flaniermeile im Berliner Westen entstand ab 1886 auf Anregung des Reichskanzlers Otto von Bismarck, anstelle des Reitweges "Knüppeldamm" einen repräsentativen Boulevard mit oppulenten Bauten zu schaffen. Innerhalb weniger Jahre stieg der 3,4 km lange Ku'damm zur begehrten Wohn- und Geschäftsadresse des noblen Bürgertums auf, später zum Inbegriff der Goldenen 20er Jahre mit all seinen Hotels, Restaurants, Cafés, Kinos und Theatern. Im Kalten Krieg übernahm der Boulevard als "Schaufenster des Westens" die Zentrumsfunktion Westberlins.

 

Einzelgebäude/Auswahl:

Auch heute erfreut sich die sich immer wieder "geliftete Diva" Kurfürstendamm großer Beliebtheit als gute Wohn- und Geschäftslage und als gehobene bis luxuriöse Einkaufsmeile. Wichtige Einzelgebäude sind z.B.
- das Kaufhaus Karstadt, ehemalige Kaufhaus Wertheim (Stadtplan),
- der moderne Bau des Neuen Kranzlerecks (Stadtplan),
- oder das Theater Schaubühne (Stadtplan).

 

 

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