Neue Synagoge

Weit leuchtet die vergoldete Kuppel über den Dächern der Spandauer Vorstadt. Die 1866 im maurischen Stil errichtete Neue Synagoge wurde zur prächtigsten und mit 3.000 Plätzen die größte Synagoge in Deutschland. Als 1938 in den Novemberprogromen der Nazis alle Synagogen brannten, alarmierte der Polizist Krützfeld beherzt die Feuerwehr, die den Brand löschte. Allerdings fiel das Gebäude dem Krieg zum Opfer. Fassade und Kuppel sind wieder hergestellt worden, nicht jedoch der große Gemeindesaal dahinter.

 

Besucherinfos:

Die Dauerausstellung "Tuet auf die Pforten" zeigt die Geschichte des Hauses und die der jüdischen Gemeinde in diesem traditionsreichen jüdischen Viertel. Die Kuppel ist ebenso zugänglich.

Kontakt: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Str 28/30, 10117 Berlin, Tel: 030-88028300 
Öffnungszeiten: So-Fr 10-18 Uhr, freitags -14 Uhr, samstags und jüd. Feiertage geschlossen.
Eintritt: 3 Euro, Führungen Audioguide oder Gruppenführungen möglich.

 

Homepage | Wikipedia | Flikr | Youtube | Stadtplan