Olympiastadion und Glockenturm
Das geschichtsträchtige Olympiastadion geht auf die Olympischen Spiele von 1936 zurück, die von den Nationalsozialisten als Propagandafeldzug organisiert wurden. Das damals 100.000 Menschen fassende Stadion wollte der Architekt Werner March mit modernen Glas- und Stahlfronten versehen, die aber von Albert Speer durch Muschelkalk ersetzt wurden. Da das Spielfeld nach unten abgesenkt wurde, ist nach außen nur der Oberring sichtbar - die gewaltige Dimension wird erst im Inneren sichtbar. Für die Fußball-WM 2006 zu einer Hightech-Arena modernisiert, scheint das neue lichtdurchlässige Dach über den jetzt 75.000 Zuschauerplätzen zu schweben. Hauptnutzer ist der Bundesligist Hertha BSC.
Besucherinfos:
Zu dem 132 ha großen Olympiagelände, dessen nördlicher Teil zu Ost-West-Zeiten als Hauptquartier der Briten genutzt wurde, gehören neben Reit-, Schwimm-, Hockeystadion, Waldbühne u.v.a. der
Glockentum. Hier zeigt eine multimediale Ausstellung mit eindrucksvollen Dokumenten die Historie des Geländes auf. Vom 77 m hohen Turm, den man mit einem Glaslift erreicht, hat man
eine herrliche Aussicht.
Kontakt: Besucherzentrum Olympischer Platz bzw. Am Glockenturm, 14053 Berlin,
Info-Tel: 030-25002322
Öffnungszeiten: 9-19 Uhr (im Winter bis 16 Uhr)
Eintritt: 7 Euro (Stadion + Glockenturm). Audioguide plus 3 Euro.
Mehrere Arten von öffentlichen Führungen, täglich, von 3 bis 5 Euro.
Gruppenführungen möglich, Tel: 030-28018118
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